Kinder und Kino April 2014

Kooperation mit Familie Marxheim – April 2014

Blick hinter die Kulissen und Filmvergnügen

Förderkreis Kino und Familie Marxheimführt Kinder
zur Technik im Cinepark

kinoführung webWie gut, dass es auch im digitalen Zeitalter noch einen funktionierenden Filmprojektor gibt, anhand dessen sich die Technik der bewegten Bilder anschaulich erklären und zeigen lässt. Eine Kindergruppe aus Marxheim hatte die Gelegenheit, im Hofheimer Kino hinter die Kulissen zu blicken. Möglich war dies durch die Kooperation der Familie Marxheim, die für interessierte Kinder aus dem Quartier rund um die Frankfurter Straße in Marxheim ein vielseitiges Programm in den Osterferien auf die Beine gestellt hat, und den Film- und Kinofreunden (Förderkreis Kino) der Hofheimer KulturWerkstatt. „Wir haben die Idee der Familie Marxheim gerne aufgegriffen und den Kontakt zur Kinotheaterleitung hergestellt, um die Führung und den Kinobesuch für die Kinder möglich zu machen“, so Michael Schulze von den Film- und Kinofreunden (Förderkreis Kino) der Hofheimer KulturWerkstatt.
Der Theaterleiter des Cinepark, Martin Hofmann führte die Kindergruppe in die Technikräume, zeigte und erklärte, wie Kino heute funktioniert und abläuft. Ein großer Projektor wird mit Festplatten bestückt, die von den Verleihfirmen mit den Filmen angeliefert werden. Für Licht sorgt eine 4000 Watt-Birne, die trotz des stattlichen Preises nur eine Laufzeit von 1000 Stunden hat. Gesteuert und programmiert wird alles wird per Mausclick. Wann das Licht im Saal ausgeht, wann der Vorhang auffährt und wann der Film losläuft. „Falls nötig, kann ich sogar von meinem Notebook zuhause etwas umprogrammieren“, erklärte der Kinotheaterleiter. „Während die neue Technik ständigen Veränderungen unterworfen ist und keine endlose Lebenserwartung hat, wurden die alten Filmprojektoren fast für die Ewigkeit gebaut.“ Und anhand eines Filmstreifens, den die Kinder genau in Augenschein nahmen, konnte Martin Hofmann den Kindern zeigen, wie sich ein bewegtes Bild aus lauter Einzelbildern zusammenfügt. Dies ist auch im digitalen Zeitalter noch so, zwar mit viel mehr Einzelbildern als beim analogen Film, doch zeigen kann man dies anhand eines Filmstreifens am anschaulichsten.
Wie viele Einzelbilder pro Sekunde das letztendlich mit der digitalen Technik genau sind, spielte beim Filmerlebnis für die Kinder keine Rolle. Mit den vom Cinepark spendierten Getränken und Popcorn hatten sie gemeinsam mit den Betreuern Rita Reiter-Mollenhauer und Johann Conradi von der Familie Marxheim auf jeden Fall ihren Spaß.

April 2014